Foto – @Pierre Saliba – Midi Libre

Überwachung von Schwefelwasserstoffemissionen (H₂S) in einer Deponie für nicht gefährliche Abfälle (ISDND) – Frankreich

Jahr

2020

Ort

OKZITANIEN – FRANKREICH

Sektor(en)

Behandlung von Haus- und Industrieabfällen

Zugehöriger Sensor/Zugehörige Sensoren

WT1 Pro

WT1 Pro

EllonaSoft

EllonaSoft

Problematik

Eine Gemeinde in der Region Okzitanien, Frankreich, sah sich mehreren Beschwerden von Anwohnern in der Nähe der städtischen Deponie für nicht gefährliche Abfälle gegenüber. Die Beschwerden bezogen sich auf potenziell gesundheitsschädliche Gerüche, die von der Anlage ausgehen, was in der lokalen Gemeinschaft wachsende Besorgnis hervorrief. Um diesen Bedenken zu begegnen, entschied sich die Gemeinde, Ellona WT1 Pro-Sensoren einzusetzen, um die Schwefelwasserstoffwerte (H₂S) zu messen und die Daten im Zusammenhang mit den Beschwerden der Anwohner zu analysieren.

LÖSUNG

Ellona setzte drei WT1 Pro-Sensoren mit H₂S-Detektoren auf der Deponie der Gemeinde ein. Diese Sensoren wurden strategisch positioniert, um verschiedene Bereiche abzudecken, die potenziell von Gasemissionen betroffen sind. Die Sensoren wurden so konfiguriert, dass sie den ganzen Tag über Echtzeitdaten zu H₂S-Konzentrationen erfassen. Gleichzeitig wurden die Beschwerden der Anwohner gesammelt und analysiert, um spezifische Zeiträume und Problembereiche zu identifizieren.

SCHLÜSSELERGEBNISSE

Die Messungen der WT1 Pro-Sensoren zeigten tagsüber einen Anstieg der H₂S-Konzentrationen, typischerweise mit Spitzenwerten zwischen 12:00 und 21:00 Uhr, gefolgt von einem deutlichen Rückgang. Lokale Unterschiede zwischen den Sensoren wurden ebenfalls beobachtet, was auf den potenziellen Einfluss von Wetterbedingungen und der Nähe zur Emissionsquelle hinweist. Beim Vergleich dieser Daten mit den Beschwerden der Anwohner zeigte sich, dass die H₂S-Konzentrationen nicht immer mit den Zeitpunkten übereinstimmten, an denen die Beschwerden am häufigsten auftraten.

  • Konstante Messwerte der WT1 Pro-Sensoren bestätigten ein gewisses Maß an Geruchsbelästigung rund um die Deponie.
  • Die gemessenen H₂S-Werte erklärten nicht vollständig die starken Reaktionen der Anwohner zu bestimmten Zeiten. Eine gründliche Analyse zeigte, dass die H₂S-Konzentrationen, obwohl manchmal wahrnehmbar, im Allgemeinen unter den kritischen Schwellenwerten für gesundheitsschädliche Exposition lagen.
  • Die Implementierung der WT1 Pro-Sensoren ermöglichte ein besseres Verständnis der H₂S-Emissionen und legte die Grundlage für zukünftige Maßnahmen zur Optimierung des Geruchsmanagements auf der Deponie der Gemeinde.

Der Einsatz der Ellona WT1 Pro-Sensoren war entscheidend für die Bewertung und Überwachung der Schwefelwasserstoffemissionen auf der Deponie. Obwohl die gemessenen Werte die Beschwerden der Anwohner nicht vollständig rechtfertigten, ermöglichte diese Initiative die Durchführung präventiver Maßnahmen und Gespräche zur Verbesserung der Lebensqualität der umliegenden Bevölkerung sowie zur Stärkung des Umweltmanagements der Anlage.

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